RESILIENZ IM ARBEITSALLTAG

|Resilienz im Arbeitsalltag

Beitrag von Doris Strozny in tempra365 (Herbst 2016) zum Thema: „Resilienz im Arbeitsalltag“

tempra365 (Herbst 2016) - Resilienz im ArbeitsalltagWie kann es gelingen, angesichts wachsender Arbeitsverdichtung, Beschleunigung und hoher Auftragslagen im Beruf, gesund und zufrieden zu bleiben? Welche Strategien können dabei helfen, bewusster zu entscheiden, statt fahrig und getrieben zu reagieren? Was passiert, wenn gute Gewohnheiten die Stelle guter Vorsätze einnehmen? Diese und andere Fragen stellen sich Arbeitnehmer oftmals im täglichen Berufsleben.

Der Begriff „Resilienz“ stammt ursprünglich aus der Materialforschung und bezeichnet die Eigenschaft eines Materials, das nach hoher Beanspruchung wieder in den Ursprungszustand zurückkehrt. Weitere Bezeichnungen, die im Zusammenhang mit Resilienz verwendet werden, sind Elastizität und Spannkraft. Im Berufsalltag gilt das Konstrukt „Resilienz“ als ein wichtiger Erfolgsfaktor und erfreut sich wachsender Beliebtheit. Komplexe Sachverhalte, Krisen und Belastungen können durch antrainierte Methoden der Stressbewältigung souverän gemeistert werden. Dabei führen Fähigkeiten wie beispielsweise Konfliktfähigkeit, innere Stärke sowie Zufriedenheit nicht nur zu einer stabilen und flexiblen Persönlichkeit, sondern auch zu einer guten Work-Life-Balance.

Die Förderung der eigenen Resilienz erfolgt in kleinen Schritten. Hierbei ist es wichtig, sich der bereits vorhandenen Ressourcen bewusst zu werden. Was trage ich in mir? Welche negativen Erfahrungen halte ich präsent aufrecht und welche positiven Erfahrungen verdränge ich? Ebenso spielt die eigene Reflexion eine wesentliche Rolle. Folgende Fragestellungen sind dabei zu beachten: Wie habe ich mich in Krisen verhalten und welche Ressourcen habe ich, wenn ich Belastungen wie Zeit- und Leistungsdruck, Bürokratie Wust oder Probleme mit schwierigen Kollegen habe? Können diese Fragen nicht allein beantwortet werden, ist es sinnvoll, in den Austausch mit vertrauten Kollegen oder in eine professionelle Beratung zu gehen.

Darüber hinaus ist das Erkennen von persönlichen Kompetenzen ein weiterer Schritt zur eigenen Resilienz. Auch nonverbale Signale des eigenen Körpers frühzeitig wahrzunehmen, bedarf einer gewissen Übung. Sätze wie „Irgendwie bin ich so müde, lustlos, unkonzentriert“ zeigen oftmals den gesundheitlichen Zustand. „Die vierte Erkältung, die ersten Rückenprobleme, der sich häufende Kopfschmerz“ verstärken die Notwendigkeit nach einer besseren und ausgewogeneren Lebensweise zu schauen.

Der Aufbau der eigenen Resilienz ist keine Einmalaufgabe. Viele Faktoren spielen eine Rolle, um ein überlegtes, lösungsorientiertes und initiatives Handeln im täglichen Berufsleben zu erlangen und gleichzeitig einen wesentlichen Einfluss auf das eigene Wohlergehen zu erleben.

Fazit: Bereits der Gedanke, den Alltag gesünder und entspannter anzugehen, ist ein guter Vorsatz, um sich mit dem Thema Resilienz zu beschäftigen. Ich wünsche Ihnen dabei viel Erfolg.

WEITERE THEMEN ZUM STICHWORT „RESILIENZ“

Burnout Coaching - small

BURNOUT COACHING

Weitere Informationen

Selbstmanagement - small

SELBSTMANAGEMENT

Weitere Informationen

tempra365 (Frühjahr 2016) - Personalmanagement nachhaltig gestalten - small

NACHHALTIGES PERSONALMANAGEMENT

Weitere Informationen
Zur Beitragsübersicht
Zur Startseite
2017-05-16T16:24:12+00:00